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Rundum-Sicherheit mit schmidt|kom

  • Autorenbild: schmidt|kom Team
    schmidt|kom Team
  • 21. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Unsere Success Story mit dem Mainpark Kulmbach


Schützende Hände für verschiedene Menschen

Wie sorgen wir für die Sicherheit aller Bewohner, ohne diese permanent zu überwachen und damit auch das Personal überzubelasten? Außerdem möchten wir die Freiheit jedes Einzelnen auch nicht unnötig beschneiden. Vor diesem Problem stehen viele soziale Einrichtungen.

 

schmidt|kom zieht mit

Auch im Mainpark Kulmbach, einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung, hatte man solche Überlegungen. Der Umzug an einen neuen, geräumigeren Standort bot u. a. der Gruppe von Pflegehelfer Matthias Kresler ein neues Zuhause, aber an der Sicherheit fehlte es noch. Nachdem die schmidt|kom die neuen Räumlichkeiten mit einer Telefonanlage ausgestattet hatte, wurden wir auch mit diesem Thema beauftragt. Wir machten uns ein Bild von den Gegebenheiten und erzielten mit geringstmöglichem Aufwand ein Sicherheitssystem für die Nacht und einen Weglaufschutz für einen Bewohner.

 

Bewohner auf Abwegen

Die Gruppe im 2. Obergeschoss, wo Matthias Kresler tätig ist, umfasst 16 Damen und Herren mit geistigen und teilweise körperlichen Einschränkungen, die meist weniger dazu motiviert sind, die Einrichtung eigenständig und ohne Wissen des Personals zu verlassen. Aber ein Bewohner verspürt ab und an mal den Drang, sein Stockwerk und teilweise auch das Gebäude hinter sich zu lassen und auf Entdeckungstour zu gehen. Besonders das Fahren mit dem Aufzug hat es ihm angetan und bereitet ihm Freude. Bei der betroffenen Person handelt es sich um einen geistig behinderten Mann, der sich nicht ausreichend verständigen könnte, wenn er sich draußen verläuft. So kam es manchmal zu Situationen, in denen die Pflegekräfte in Sorge um diesen Bewohner waren und ihn suchen mussten.

 

Ortung für die Hosentasche

Otiom-Gerät an der Hosentasche befestigt

Matthias Kresler hatte schon in einer früheren Arbeitsstätte Erfahrung mit Ortungslösungen

gemacht und hielt diese grundsätzlich für sinnvoll. Allerdings handelte es sich hierbei um Geräte, die um das Fuß- oder Handgelenk gebunden werden mussten, was in der Praxis oft nicht gemacht wird. schmidt|kom stellte für den erwähnten Bewohner eine alltagstaugliche Lösung vor. Otiom, ein System, das hauptsächlich für Demenzkranke entwickelt wurde, ist grundsätzlich für alle Personengruppen, die dazu neigen, sich zu verirren, einsetzbar. Das kleine und unscheinbare Gerät lässt sich im Gegensatz zu anderen Trackern auch bequem um den Hals, am Rollator oder in der Hosentasche tragen. Letzteres wählte der Bewohner im Mainpark Kulmbach. Da es sogar in Kleidungsstücke eingenäht werden kann, darf es sogar mit in die Waschmaschine. Sehr praktisch, wenn das Gerät mal in der Hosentasche vergessen wird.

 

Hier geht’s nicht weiter

Mit sogenannten Basis- und EXIT-Stationen wird zuverlässig im Haus markiert, wo sich die mit Otiom geschützte Person aufhalten darf und wo nicht. Hier ist manchmal ein Alltagstest nötig, um sicherzustellen, dass alle Stationen optimal aufgestellt sind, um genau im richtigen Moment Alarm zu schlagen, ohne wiederum Fehlalarme auszulösen. Die Techniker der schmidt|kom planen dies zuverlässig, stellen die Stationen auf und optimieren das Setup auf die Gegebenheiten vor Ort. Auch in Ihren Räumlichkeiten konnte damit eine optimale Abdeckung erzielt werden, so Matthias Kresler.

 

Nur im Ernstfall

Ziel des Ganzen ist, wirklich nur im Notfall zu benachrichtigen. Eine dauerhafte Überwachung des Standortes der Person findet nicht statt, solange sie sich in den sicheren Bereichen aufhält. Auch Spaziergänge in der Umgebung sind je nach Zumutbarkeit für einen festgelegten Zeitraum möglich, ohne, dass alarmiert wird. Somit kann der betroffenen Person das individuelle Maximum an Bewegungsfreiheit und Selbständigkeit garantiert werden. Über die zugehörige kostenfreie App sind jederzeit Anpassungen dieser Freiräume möglich.

 

Einsatztest bestanden

Seit Otiom bei Ihnen im Einsatz ist, kam es laut Matthias Kresler glücklicherweise zu keinem Vorfall, in dem der betroffene Bewohner die Räumlichkeiten verlassen wollte. Aber für diesen Tag sind nun alle gerüstet. Wenn dies passiert, ist mit der App der genaue Standort des Ausreißers in Echtzeit erkennbar, sodass dieser schnell wieder vom Pflegeteam des Mainparks eingesammelt werden kann. Diese Standortbestimmung findet nicht nur über GPS, sondern auch mittels weiterer Satelliten- und Mobilfunktechnologien statt und ist somit besonders präzise und zuverlässig. Matthias Kresler ist jedenfalls von Otiom überzeugt: „Ich würde es jederzeit auch für andere Bewohner einsetzen.“

 

Tür zu, Licht aus


Nachtdienst mit Taschenlampe

Um den Nachtdienst zu unterstützen, installierte schmidt|kom ein weiteres Schutzsystem. Hier sollten Türalarmierungen zum Einsatz kommen – sowohl für die Zimmer einzelner Bewohner als auch die gesamte Etage. An dem neuen Standort war bereits eine alte, aber für diesen Fall nicht ausreichende, Rufanlage installiert, die komplett hätte ersetzt werden müssen. Doch unsere spezielle Erfahrung mit Ruf- und Alarmsystemen machte es uns möglich, nur einzelne Komponenten auszutauschen und somit eine viel kostengünstigere Nachrüstung für den Mainpark Kulmbach zu realisieren. Damit erhält die diensthabende Pflegekraft direkt eine Benachrichtigung, wenn einer der Bewohner nachts das Zimmer oder das Stockwerk verlässt, und kann direkt einschreiten.


 

Einer für alles

Dank dieser beiden Lösungen konnten ein hohes Maß an Sicherheit für die Bewohner und eine Entlastung der Pflegekräfte erreicht werden. Matthias Kresler empfindet es auch als Gewinn, dass alle Bestandteile von einem Anbieter, der schmidt|kom, installiert wurden. So konnte von Beginn an garantiert werden, dass alle Systeme aufeinander abgestimmt sind und reibungslos miteinander funktionieren. Denn bei Fragen der Sicherheit ist dies unerlässlich. Und wenn es einmal Probleme gibt, wissen Matthias Kresler und seine Kollegen genau, welche Nummer zu wählen ist.

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